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Gemüsepflanzerl – ‚einfach leckere‘ Resteverwertung

Die Gemüsepflanzerl stehen Fleischpflanzerln geschmacklich in nichts nach & ganz nebenbei eignen sie sich zur ‚einfach-leckeren‘ Resteverwertung! Für die Gemüsepflanzerl kann man praktisch jegliches Gemüse nehmen, das gleiche gilt für den Käse. Also, alle Gemüse- und Käsereste zusammenkramen und los geht’s. Ich hatte für die Pflanzerl sehr kräftigen Räss-Käse aus dem Bregenzerwald, daher habe ich mich beim Würzen auf ein wenig Salz, Pfeffer und etwas Chili beschränkt. Dazu passt dann, wie bei den Fleischpflanzerln, Kartoffelsalat als Beilage sehr gut. Wenn man den Käse durch zerkrümelten Feta ersetzt, dann schmecken orientalische Gewürze wie Kreuzkümmel, Garam Masala, viel Chili und frischer Koriander statt Petersilie ganz toll. Dazu passt dann zum Ausgleich der Schärfe ein Joghurt- oder Avocado-Dip. Die Gemüsepflanzer heiß mit Kartoffelsalat oder Joghurt-Dip – je nachdem wie sie gewürzt wurden – servieren. Tipp für den Osterbrunch! Die Pflanzerl lassen sich prima vorbereiten und schmecken auch kalt nicht schlecht ! Gemüsepflanzerl – einfach leckere Resteverwertung & wie immer easy nachzumachen mit der übersichtlich strukturierten Kochanleitung von My Cookery Log® – simply smart cooking Link zum Rezept » …

Gemüse Quiche – Low Carb

Low Carb ist ja in aller Munde und natürlich ist das Thema Kochen ohne Kohlenhydrate auch bei mir angekommen… Als ich begann, mich praktisch mit Low Carb zu beschäftigen, musste ich ziemlich schnell feststellen, dass eine abwechslungsreiche vegetarische Low Carb Küche verdammt schwer umzusetzen ist. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, dass ich dachte, ach ja, dazu jetzt ein paar Nudeln, Kartoffeln oder Reis wäre doch auch nicht schlecht …. Zumal ich zunächst nach jedem Low Carb Abendessen noch einen Heißhunger auf etwas Süßes bekommen habe … Nach einer Weile der Gewöhnung legte sich das aber und ich merkte, dass so ein Low Carb Abendessen sehr bekömmlich ist. Die Bauchspeicheldrüse wird entlastet, was dem Körper und auch dem Schlaf sehr gut tut, und der Körper konzentriert sich darüber hinaus auf die Energiegewinnung aus eingelagertem Fett, was sich ebenfalls positiv auswirkt…. Über Recherchen nach Rezepten, bei denen Süßlupinenmehl verwendet wird, bin ich schließlich auf Low Carb Brotrezepte auf Steffis Blogg ‚Kochtrotz‘ gestoßen. Bei der Rezeptur für den Quiche-Boden habe ich mich von Steffis Low Carb …

Bamberger Hörnle auf Postelein-Wildkräuter-Bukett

Wie wäre es mit einem Kartoffelsalat aus den Kartoffeln des köstlichen Bamberger Hörnles mit Kräutern, die sich mit dem ersten Blattgrün bereits herauswagen, weil es ihnen nichts ausmacht, dass die Nächte auch am Ende des Winters noch gelegentlich recht rau sein können! Das Rezept findet Ihr unter My Cookery Log® – einfach smart kochen

Do It Yourself! Brot ‚einfach‘ selbst backen

Brot ist eines der ältesten ‚prozessierten‘ Lebensmittel, das wir kennen. Der Prozess der Vergärung der Kohlenhydrate im Mehl durch Mikroorganismen hat Brot erst genießbar gemacht. Brot ist ein Ur-Nahrungsmittel, das wir seit über 5000 Jahren kennen und verzehren. In Deutschland ist die Brotvielfalt besonders groß – vermeintlich, denn das was bei uns in den Auslagen der meisten Bäckereien liegt, ist nichts anderes als industriell vorkonfektionierte Einheitsware aus Backmischungen, die uns im Gewande von ‚Vielfalt‚ und ‚Ofenfrische‚ untergejubelt wird. Wer nun dieses industriell hergestellte Brot im wahrsten Sinne des Wortes satt hat und auch keinen ‚richtigen‘ Bäcker mehr in seiner Umgebung ausfindig machen kann, dem sei einfach selbstgemachtes Brot empfohlen. Ich backe seit Jahren mein Brot selbst und will es auf keinen Fall mehr missen. Daher möchte ich Euch in meinen nächsten Posts ein paar Anregungen für die Kultivierung einer eigenen Sauerteig-Starterkultur geben und wie man dann daraus ein Natursauerteig-Brot bäckt. Außerdem möchte ich Euch zeigen, wie man Weißbrot mit einer fantastischen Kruste sogar ohne Küchenmaschine im Nu herstellen kann. Natursauerteig- und Weiß-Brot Beide Brotsorten sind …

Aromatisiertes Meersalz l einfach selbst gemacht

Salz – profanes Natriumchlorid – ist zur Geschmacksverstärkung und Konservierung von Speisen einer der ältesten Nahrungsmittelzusätze! Der Einsatz und die Geschichte von Salz reichen viele tausend Jahre in die Menschheitsgeschichte zurück. Bevor man im 20. Jahrhundert begann, Salz industriell herzustellen, war der Salzhandel ein überaus bedeutendes und lohnendes Geschäft. Salz wurde daher das ‚Weiße Gold‘ genannt. Durch den Salzhandel entstanden bedeutende Handelsrouten, Gegenden wurden durch die Produktion von Salz berühmt und Städte wurden zu einflussreichen Umschlagsplätzen. Ohne Salz kann der Mensch nicht leben, Salz wird für lebenswichtige physiologische Funktionen im Körper benötigt. Allerdings, ein Zuviel davon ist auch nicht gut! Vermutlich nehmen wir heute mehr Salz zu uns, als physiologisch gut ist. Insbesondere in industriell hergestellten und prozessierten Lebensmitteln befindet sich ‚verstecktes‘ Salz zur Geschmacksverstärkung und Konservierung in hohen Konzentrationen. Salz Ι einfach selbst aromatisieren Für die eigene Küche kann man Salz sehr einfach und überaus delikat aromatisieren, mit dem Effekt, dass man sparsamer damit umgeht und trotzdem mit viel Geschmack belohnt wird. Klar, kann man aromatisierte Salze auch einfach kaufen, aber es lohnt sich …

Wintergemüse – einfach raffiniert

Rote Beete, Sellerie & Rosenkohl: Mit Sesam, Vanille & Zwiebel wird aus Rübe & Kohl ‚einfach‘ eine raffinerte Vorspeise oder Beiwerk zum Hauptgang. Natürlich kann man noch ganz viele andere Wintergemüse, wie Petersilienwurzel, Pastinake, Steckrübe oder Kürbis ähnlich einfach raffiniert reiten. Das Rezept findet Ihr unter My Cookery Log® – einfach smart kochen

Die Steckrübe – lange Zeit aus der Küche verbannt – traut sich zaghaft aus der Deckung

Das Image der Steckrübe, Viehfutter und mehr oder weniger alleiniger Nahrungslieferant in Hungerszeiten zu sein, kann sie bisher nicht wirklich abschütteln. Die Steckrübe tut sich schwerer als andere vergessene Gemüse, aufzusteigen in der Gunst von Köchen und Köchinnen und damit wieder Einzug auf dem Speisezettel zuhalten. Die Verbannung von Steckrüben aus der Küche ist wirklich schade, denn sie sind nicht nur sehr gesund, sondern in der Küche vielseitig und schmackhaft einzusetzen. Steckrüben, die im Bayerischen auch Dorschen genannt werden enthalten neben Beta-Carotin, Provitamin A, Vitamin B1 und B2 auch viel Vitamin C, Mineralstoffe und Senföle. Ihr süßlicher Geschmack ist sehr fein und erinnert ein wenig an Kohlrabi, sie schmecken – roh im Salat oder auf verschiedenste Arten gekocht – ausgezeichnet. Auf den Geschmack gekommen – Rezepte mit Steckrüben Im Grunde kann man mit Steckrüben ‚alles‘ machen, allerdings verwende ich sie gerne nur mit wenig anderem, sich ergänzendem Gemüse oder Gewürzen, da ihr feiner Geschmack sonst leicht untergehen kann. Steckrüben – Suppe mit Schwarzwurzeln Nicht nur der Steckrübe haftet der Ruf des Armeleute-Essens an, der Schwarzwurzel …

Upcycling von Orangenschalen zur fruchtig-herben Süßigkeit

Kandierte Orangenschalen Orangenschalen nicht einfach wegwerfen, sondern – einfach – kandieren! Orangenschalen sind viel zu kostbar um sie einfach wegzuwerfen, denn in Sirup kandiert werden sie ganz easy zur unwiderstehlichen fruchtig-herben Süßigkeit veredelt! Tipps zur Verwendung von Zitrusschalen: » für das Rezept hier eignen sich die Schalen aller Zitrusfrüchte, wie Orangen, Zitronen, Mandarinen etc. » wichtig ist nur, dass es sich um Bio-Früchte hadelt, die nicht behandelt worden sind » es können die Schalen von ausgepressten Früchten genommen werden, genauso wie von geschälten – sie müssen nur gründlich von Fruchtfleisch befreit sein und ebenso gründlich gewaschen worden sein » die Schalen können problemlos über 1-2 Tage gesammelt werden, bevor sie dann verarbeitet werden 1. Schritt: Orangenschalen weich Kochen » die gereinigten Orangenschalen (von 4-6 Orangen) in Streifen schneiden » in einem weiten Topf gut mit Wasser bedecken » die Schalen darin etwa 45 Minuten kochen, bis sie weich sind und dann abgießen 2. Schritt: Orangenschalen in Sirup einkochen » ca. 500 ml Wasser mit ca. 350 g Zucker aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat » …