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Schmalzgebäck zu Fasching – Kiachl oder ‚Auszogne‘ –

Kiachl oder ‚Auszogne ‚ Kiachl sind in Bayern aber auch in Österreich weiter verbreitet als Hasenöhrl – auch ein Schmalzgebäck aus dem Bayerischen. Kiachl werden jedoch nicht nur an Fasching, sondern auch zu Kirchweih im Bayerischen auch Kiada genannt, gebacken, daher vermutlich auch der Name. Kiachl, die aus einem einfachen Hefeteig gemacht werden, werden auch „Auszogne“ genannt, weil der Hefeteig erst in kleine Teiglinge portioniert wird, die dann so „ausgezogen“ werden, dass außen eine Teigwulst entsteht und in der Mitte der Teig ganz dünn wird. Die so ‚ausgezogenen‘ Kiachl werden im heißen Butterschmalz von beiden Seiten ausgebacken und schmecken ganz frisch, noch leicht warm am besten. Manche füllen in die Mitte Marmelade, aber ich finde Kiachl schmecken pur, allenfalls mit etwas feinem Zucker bestäubt am allerbesten. Das Rezept findet Ihr unter My Cookery Log® – einfach smart kochen

Hasenöhrl – Altbayerisches Schmalzgebackenes

Hasenöhrl – fast vergessenes Altbayerisches Schmalzgebackenes  Warum die Hasenöhrl Hasenöhrl heißen, darüber kann man nur Vermutungen anstellen. Der Teig für die Hasenöhrl wird rautenförmig oder rechteckig ausgeradelt und dann wird jedes Teigstück in der Mitte eingeschnitten. Dadurch kann sich das Gebäck beim Ausbacken aufwölben und es entsteht eine – entfernt – an Hasenohren erinnernde Form. Ob’s stimmt – wer weiß das schon … Jedenfalls an die Hasenöhrl meiner Großmutter erinnere ich mich noch ganz genau – wie sie aussahen, wie sie schmeckten und welche Konsistenz sie hatten. Die Rezeptur wurde aber leider niemals aufgeschrieben. Sowieso, meine Großmutter hat selbst beim Backen nie eine Wage benutzt, sie hat immer alles nach Augenmaß abgemessen. Ihr Kommentar ‚das sieht man dann schon, ob der Teig recht ist‘. Als ich dann vor ein paar Jahren die Hasenöhrl ausprobieren wollte, konnten sich zwar alle in meiner Familie erinnern, wie sie geschmeckt haben, aber wie sie gemacht werden, daran gab es nur vage Erinnerungen… Es hat daher etliche Versuche und auch Fehlschläge gebraucht, bis ich endlich eine Rezeptur für die Hasenöhrl …

Vögel – Bayerisches Schmalzgebäck aus Hefeteig

Vögel –Schmalzgebackener Hefeteig Vögel – in Schmalz ausgebackene Hefeteig-Bällchen sind eine bayerische Spezialität aus meiner Kindheit. Woher der Name „Vögel“ tatsächlich kommt, konnte ich nicht herausbekommen, aber vielleicht kommt er von der Form, die entfernt an kleine Vögel erinnert. Meine Mutter macht sie auch heute noch gelegentlich, diese Teigkugeln, die im schwimmenden Butterschmalz ausgebacken werden. Der Teig der Vögle ist ein ähnlicher Hefe-Teig wie der von den Kiachln. Sie gehen aber viel schneller, weil man den Teig nicht aufwendig ‚ausziehen‘ muss, sondern man sticht einfach mit einem Löffel etwas von dem Hefeteig ab und lässt ihn in das heiße Schmalz gleiten. Daraus entstehen dann kugelförmige Gebilde zum Teil mit ‚Zapfen‘ und kleinen ‚Hörnchen‘, die manchmal wie kleine runde Vögel ausschauen. Das Rezept für die Vögle findet Ihr unter My Cookery Log® – einfach smart kochen

Upcycling von Orangenschalen zur fruchtig-herben Süßigkeit

Kandierte Orangenschalen Orangenschalen nicht einfach wegwerfen, sondern – einfach – kandieren! Orangenschalen sind viel zu kostbar um sie einfach wegzuwerfen, denn in Sirup kandiert werden sie ganz easy zur unwiderstehlichen fruchtig-herben Süßigkeit veredelt! Tipps zur Verwendung von Zitrusschalen: » für das Rezept hier eignen sich die Schalen aller Zitrusfrüchte, wie Orangen, Zitronen, Mandarinen etc. » wichtig ist nur, dass es sich um Bio-Früchte hadelt, die nicht behandelt worden sind » es können die Schalen von ausgepressten Früchten genommen werden, genauso wie von geschälten – sie müssen nur gründlich von Fruchtfleisch befreit sein und ebenso gründlich gewaschen worden sein » die Schalen können problemlos über 1-2 Tage gesammelt werden, bevor sie dann verarbeitet werden 1. Schritt: Orangenschalen weich Kochen » die gereinigten Orangenschalen (von 4-6 Orangen) in Streifen schneiden » in einem weiten Topf gut mit Wasser bedecken » die Schalen darin etwa 45 Minuten kochen, bis sie weich sind und dann abgießen 2. Schritt: Orangenschalen in Sirup einkochen » ca. 500 ml Wasser mit ca. 350 g Zucker aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat » …

Haferflocken-Plätzchen

Es ist Zeit zum Plätzchenbacken!!! Erinnerungen an Großmutters Zeiten werden wach bei den Haferflocken-Plätzchen nach einem Rezept aus einem alten Kochbuch aus den 50er Jahren! Die Plätzchen sind so gut, dass sie nie alt werden – zum Glück sind sie ganz leicht & schnell gemacht und die Plätzchendose schnell wieder aufgefüllt! Das Rezept findet Ihr unter My Cookery Log® – simply smart cooking

Marinierte Pfirsiche auf Hibiskusblüten-Gelee (mit Agar-Agar)

Von Hibiskus-Blüten lässt sich nicht nur Tee zubereiten – Pfirsiche auf Hibiskus-Blüten Gelee sind eine raffinierte und extravagante Kreation! Gerade noch rechtzeitig, bevor sich der Sommer tatsächlich verabschiedet, habe ich noch ein außergewöhnliches Dessert für Euch. Ich gebe zu, es sind ein paar Arbeitsschritte zu bewältigen, aber am Ende kann man noch einmal so richtig im Sommer schwelgen :-). Und das braucht man für 6 Portionen: » ca. 8 g Hibiskus-Blüten – getrocknet aus dem Teeladen » 150 ml Wasser » 1/2 TL Koriandersamen » 40 g Honig » 1 Zimtstange » 1 Vanille-Schote » 100 ml Weißwein » 3-4 Pfirsiche » 2 EL Grand Manier oder Cointreau » 5 g Agar-Agar » 175 g Quark » 50 g Creme Fraiche » 70 g Sahne » 20 g Vanille-Zucker selbstgemacht » alternativ 1 Pck. Bourbon-Vanille-Zucker » 1/2 Zitrone – Saft » Minz-Blättchen zum Dekorieren 1. Schritt: Herstellung Hibiskus-Blüten Sud Menge Zutat Vorbereitung Vorgehen 150 ml Wasser » kochend » über die Hibiskus-Blüten gießen und 10 min ziehen lassen; anschließend abgießen und ausdrücken » mit dem …

Grießbrei mit Zwetschgen- oder Mirabellen – Kompott

Grießbrei mit süßsäuerlichem noch leicht warmem Kompott – Einfaches kann sooo glücklich machen …     Und das braucht man für 4 Portionen: Für das Kompott: » 500 g Zwetschgen oder Mirabellen › siehe auch Tipp ‚Verarbeitung von  Mirabellen‘ » 2 Zimtstangen » 2-3 EL Zucker – je nach Geschmack auch etwas mehr Für den Grießbrei: » 500 ml Milch » 1 TL Butter » 15 g Vanille-Zucker – selbstgemacht oder » 1 Pck Bourbon-Vanille-Zucker » 1 Pr Salz » etwas Zitronen-Abrieb » 70 g Grieß – z.B. Weizen oder Dinkel » 1 Pr Zimt zum garnieren Tipp zur Verarbeitung von Mirabellen Zubereitung des Kompotts Menge Zutat Vorbereitung Vorgehen ca. 500 g Zwetschgen halbiert und entsteint Zwetschgen, Zimtstangen und Zucker aufkochen und köcheln lassen bis die Zwetschgen weich sind 2 Zimtstangen 2-3 EL Zucker evtl. etwas Wasser  ⇒ zwischendrin zugeben, je nachdem wieviel Saft die Früchte ziehen Zubereitung des Grießbreis Menge Zutat Alternative Vorgehen 500 ml Milch alle Zutaten zusammen aufkochen 1 TL Butter 15 g Vanille-Zucker selbstgemacht oder 1 Pck Bourbon Vanille-Zucker 1 Pr …

Feiner Stachelbeer – Kuchen mit Eierguß

Sommer ist, wenn die Beeren reif werden & kein Sommer ohne Stachelbeer-Kuchen! Wie immer quick ´n easy gemacht und soo lecker!     Und das braucht man für den Kuchen: Obst: ca. 750 g Stachelbeeren Zutaten für den Teig für Springform mit 26 cm ∅: » 250 g Weizenmehl 550 » 120 g Butter » 2 Eier » 60 g Zucker » 1 Pr Salz Zutaten für den Eierguß: » 2 Eier » 100 g Zucker » 20 g Vanille-Zucker -> selbstgemacht -> Rezept oder Bourbon Vanillezucker » 2 TL Speisestärke » 100 g Sahne » 2 – 3 EL Kristallzucker zum besträuen Zubereitung des Teiges Menge Zutat Vorbereitung Vorgehen 250 g Weizenmehl Sämtliche Zutaten zu einem Teig verkneten; Teig in eine gefettete Springform geben und dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen; Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Form etwa 30 min in den Kühlschrank stellen; 120 g Butter 2 Eier 60 g Zucker 1 Pr Salz Zubereitung des Eiergußes Menge Zutat Vorbereitung Vorgehen 2 Eier . zusammen mit dem Zucker …